Baumarkt / Büromöbel-Versandhandel-Stuhl - VS-
Eines ist hierbei völlig klar, für den Gebrauch für Hobby und Privates, für einige Stunden in der Woche, ist ein günstiger Drehstuhl durchaus ausreichend. Da tut es in der Regel das 99,- - 299,-€ Modell. Diese Stücke werden meist in Süd - oder Ost-Europa oder Fernost gefertigt und hier in bunter Vielfalt und ansprechendem, den teuren Stühlen nachempfundenen Design, angeboten.
Auch nicht unbedingt empfehlenswert für den Profi – Einsatz, die sogn. Leder – Chefsessel aus allerlei Discountern für um die 100,- € - 200,- €, bezogen mit minderwertigstem Spaltleder ( innenliegende, nicht sichtbare Schichten der Lederhaut, das gute äussere und fehlerfreie Leder bleibt zumeist dem exklusiven Möbelbau und der Automobilindustrie, vorbehalten ). Was danach kaum Einer sieht, sind die sich dort im Hause stapelden Rückläufer, etwa 2-3 Wochen nach Abverkauf. Die üblichen Defekte sind hierbei die defekte Gasdruckfeder, abgebrochene Armlehnen, gerissene Nähte oder bereits verschlissene Verstell – Mechaniken, wenn überhaupt vorhanden. Dies nimmt man aber wohlwollend in Kauf, bei Abnahme mehrere Übersee – Container voll dieser Stühle, dienen sie doch lediglich als „ Werbe – Vehikel " für die liebe Kundschaft.
„ Na und....dann tausche ich ihn eben wieder um !", sagt sich da der optimistische Privatmann. Diesen Luxus des „ Geldverbrennens ", können und wollen sich Unternehmen in der Regel nicht leisten. Viele Großunternehmen schließen gleich für ihre bezogenen Stühle vom lizensierten Händler einen Wartungsvertrag für diese ab. Da kommt dann 1-2 x im Jahr ein oder mehrere Monteure vorbei um die hochwertigen Stühlen einer Sicht – und Funktionsprüfung zu unterziehen und Defekte, wenn vorhanden gegebenenfalls zu beheben und Teile zu tauschen.
Denn man bekommt alle Teile für diese Stühle, über mehrere Jahre bei einigen Klassikern sogar über Jahrzehnte. Geht z.B die Gasdruckfeder eines „ Billigheimers " kaputt, kann man getrost den ganzen Stuhl entsorgen, denn Ersatz wenn dieser überhaupt zu bekommen ist, bedeutet Kostentechnisch oftmals die Zahlung einer Summe, welche dem Neuwert des Stuhles gleichkommt. Man könnte hier also auch von einem Wegwerfartikel oder witschaftlichen Totalschaden sprechen !
Ein wirklich guter Bürostuhl definiert sich auch über sein Eigengewicht ( abgesehen von den Stühlen der Eames Alu – Group oder anderen speziellen Leichtbaustühlen der exklusiven Art ).
Das hat mit Schichtholz – Sitzschalen unter hochwertigen Mehrfach-Polsterungen und den nicht einsehbaren technischen Stahlteilen in der Mechanik zu tun. Leichtmetall-Druckguss oder Plastikteile in der Stuhltechnik werden Sie oftmals vergeblich suchen.
Auch immer spannend, das Voll-Plastik Drehkreuz ohne Metallkern bei Billigstühlen. Wenn dies dann im Alltagsbetrieb zerbricht und man mitsamt dem Stuhl umfällt, weiß man als „ Besitzer ", was die Stunde geschlagen hat. Hochwertige Drehstühle haben auch eine Gewichts – Klassifizierung. Einige Hersteller bieten Drehstühle bis 150 Kg Belastbarkeit an. Da ist dann wirklich fast Alles speziell verstärkt und das kostet ordentlich Geld.
Viele Baumarkt / Dicounter Drehstuhl – Modelle bieten nur eine Garantie / Gewährleistung bis 60 Kg max. an. Darüber wird man aber selten informiert. Das Erwachen kommt in der Regel beim versuchten Umtausch des defekten Teiles, wenn man dann nach dem Gewicht des Besitzers gefragt wird. Ich kenne hier keinen Mann, welcher unter / bis 60 Kg wiegt, Sie etwa ?
Der Klassiker, wenn aus billig auf Dauer teuer wird !
Die Technik guter Stühle ist oft so haltbar, das sich ein neuer Bezug der Sitz – und Rückenlehne durchaus rechnen kann. Viele dieser Stühle sind auch von der Form her sehr zeitlos und damit für einen langen Zeitraum einsetzbar.
Sie werden also mit einem gebrauchten, hochwertigen und preislich inzwischen attraktiven Bürostuhl, auf jeden Fall besser sitzen !
Hier deutlich zu sehen, der qualitative Unterschied zwischen einem " Billigheimer " und einem Qualitäts-Stuhl.



Markenqualität

